Willkommen auf AfDwatch

Guten Tag, wer­ter Besu­cher! Mein Name ist Sher­libb Hol­mes, Detek­tiv und Beob­ach­ter son­der­ba­rer Vor­komm­nis­se aus Ibb­town, von dem Sie viel­leicht schon gehört haben.

Auf die­ser Sei­te lade ich Sie ein, mich auf eine fas­zi­nie­ren­de Rei­se durch die kurio­sen und rät­sel­haf­ten Geschich­ten rund um die Par­tei AfD im Kreis Stein­furt zu beglei­ten. Mit Scharf­sinn und einem Hauch von Neu­gier decke ich Fall für Fall die unge­wöhn­lichs­ten Bege­ben­hei­ten auf.

Tau­chen Sie ein, und las­sen Sie uns gemein­sam Licht ins Dun­kel brin­gen! Mein treu­er Freund Dr. John H. Ibbson wird Sie auf die­sen Sei­ten über das Wesent­lichs­te in Kennt­nis set­zen.

Ihr Sher­libb Hol­mes 
 

Was bisher geschah …

Aus den Chro­ni­ken des Dr. John H. Ibbson, nie­der­ge­schrie­ben im Sti­le eines auf­merk­sa­men Beob­ach­ters von Sher­libb Hol­mes

 

Es war ein küh­ler Abend in den düs­te­ren Gas­sen der poli­ti­schen Land­schaft, als mein Freund Sher­libb Hol­mes und ich uns über die ver­staub­ten Auf­zeich­nun­gen eines gewis­sen Watch­blogs beug­ten, der die Machen­schaf­ten eines loka­len Kreis­ver­ban­des der soge­nann­ten Alter­na­ti­ve für Deutsch­land doku­men­tier­te. Die Papie­re, von einer unsicht­ba­ren Hand mit akri­bi­scher Sorg­falt geführt, ent­hüll­ten eine Geschich­te so ver­wor­ren wie die neb­li­gen Stra­ßen Ibb­towns.

 

„Ibbson“, begann Hol­mes, wäh­rend er mit sei­ner Pfei­fe eine Rauch­wol­ke in die Luft zeich­ne­te, „beach­te die Ein­fach­heit die­ses Dra­mas, das sich hier vor uns ent­fal­tet. Wir haben es mit einem Mann zu tun, kahl wie die Wahr­heit selbst, der sich als Anfüh­rer eines klei­nen, aber laut­star­ken Kreis­ver­ban­des erhob. Ein Mann, des­sen Reden von Res­sen­ti­ments und pau­scha­len Ankla­gen durch­setzt waren, der jedoch die tri­via­len Belan­ge der Lokal­po­li­tik ver­schmäh­te. Sei­ne Wor­te, grob und pol­ternd, ziel­ten dar­auf ab, die Mas­sen in Auf­ruhr zu ver­set­zen, doch sei­ne wah­re Absicht war so durch­sich­tig wie das Glas in mei­ner Lupe.“

 

„Und was war die­se Absicht, Hol­mes?“ frag­te ich, die Feder über mei­nem Notiz­buch schwe­bend.

 

„Ganz ein­fach, mein lie­ber Ibbson,“ ant­wor­te­te er, ein spöt­ti­sches Lächeln auf den Lip­pen. „Die­ser Mann, der sich als Anfüh­rer auf­spiel­te, war kein Visio­när, son­dern ein Oppor­tu­nist. Sei­ne wah­re Beu­te war kein ideo­lo­gi­scher Tri­umph, son­dern ein Sitz im Bun­des­tag – jener gol­de­ne Preis, der ihm ein Ein­kom­men ver­sprach, das sei­nen beschei­de­nen Brot­job weit in den Schat­ten stell­te. Kaum hat­te er die­sen Sitz erlangt, zeig­te er sei­ne wah­re Natur: Er ließ sei­nen Kreis­ver­band im Stich, trat aus der Par­tei aus und ver­schwand in die Anony­mi­tät eines gut bezahl­ten Par­la­ments­le­bens. Ein bemer­kens­wer­ter Schach­zug, wenn auch mora­lisch frag­wür­dig.“

 

Hol­mes lehn­te sich zurück, die Augen halb geschlos­sen, wäh­rend er die Fak­ten wie ein Puz­zle zusam­men­setz­te. „Die Auf­zeich­nun­gen zei­gen, dass die­ser Kreis­ver­band kaum ande­re Mit­glie­der von Bedeu­tung besaß. Der kahl­köp­fi­ge Anfüh­rer war die Son­ne, um die ein paar ver­lo­re­ne Gestir­ne kreis­ten, ohne Glanz oder Sub­stanz. Ihre Reden waren laut, doch ihre Taten leer. Und doch, Ibbson, liegt hier­in die Iro­nie: Die­ser Mann, der so laut gegen Frem­de wet­ter­te, war selbst ein Frem­der in der Welt der Prin­zi­pi­en.“

 

„Aber Hol­mes,“ warf ich ein, „die Geschich­te endet nicht hier, oder? Die Auf­zeich­nun­gen spre­chen von einer neu­en Aus­gangs­la­ge.“

 

„Exakt, Ibbson!“ rief Hol­mes, sei­ne Augen blitz­ten vor Scharf­sinn. „Die Ver­gan­gen­heit, so schmut­zig sie sein mag, ist nur der Pro­log. Die heu­ti­ge Lage ist ein neu­es Rät­sel, das dar­auf war­tet, gelöst zu wer­den. Wir müs­sen die Fäden der Gegen­wart ent­wir­ren, um zu ver­ste­hen, wel­che Intri­gen nun im Schat­ten lau­ern. Doch das, mein Freund, ist eine Unter­su­chung für einen ande­ren Tag.“

 

Und so, mit einem letz­ten Zug an sei­ner Pfei­fe, leg­te Hol­mes die Papie­re bei­sei­te, sei­ne Gedan­ken bereits auf die nächs­te Spur gerich­tet, die das Schick­sal uns vor die Füße legen wür­de.