• NRW-Kom­mu­nal­wah­len in Müns­ter: Ist die Welt hier noch in Ord­nung?

    [N]irgendwo ist die AfD so schwach, sind die Grü­nen so stark wie in Müns­ter. Lässt sich hier etwas ler­nen für den Rest der Repu­blik? (…) Es gibt ein­fach zu wenig Pro­ble­me. Hel­mut Bir­ke, der AfD-Mann mit dem Fahr­rad, muss schie­ben, das Kopf­stein­pflas­ter sei holp­rig, beschwert er sich. Klingt nicht nach einem Wahl­kampf­schla­ger.

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  • Das Müns­ter­land hat eine „leich­te AfD-Infek­ti­on“ Par­tei­en­for­scher Pro­fes­sor Nor­bert Kers­t­ing von der Uni­ver­si­tät Müns­ter traut dem Müns­ter­land zu, ein Boll­werk gegen die AfD zu blei­ben.

    Kers­t­ing: Vor der Wahl wur­de viel Panik gemacht. Die AfD ist aber nicht so stark, wie vie­le gedacht haben. Grund­sätz­lich liegt sie in NRW unter dem Bun­des­durch­schnitt. Und das Müns­ter­land ist noch mal deut­lich dar­un­ter. (…) Wer immer nur über die AfD spricht, macht sie stär­ker, als sie ist. Auf kom­mu­na­ler Ebe­ne hat sie ein­fach nicht genug erfah­re­ne Kan­di­da­ten, die sich kon­struk­tiv in die Lokal­po­li­tik ein­mi­schen kön­nen. Letzt­end­lich geht es in 90 Pro­zent der kom­mu­na­len The­men nicht um Migra­ti­on. Die ist aber das ein­zi­ge zen­tra­le The­ma der AfD. Damit kann man kei­ne Stadt regie­ren.

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  • Osna­brü­cker Knei­pen-Pro­test als Kulis­se: Das ver­brei­ten jun­ge AfD-Influen­cer auf Insta­gram [archive.is/alW9o]

    Vor der Knei­pe fand eine Kund­ge­bung von „Den Rech­ten die Räu­me neh­men statt“, wäh­rend die eigent­lich geplan­te AfD-Ver­an­stal­tung in der Gast­stät­te abge­sagt wor­den war – aus Respekt vor dem Eigen­tü­mer des Hau­ses, hat­te es gehei­ßen. (…) Wo die­ser Respekt abge­blie­ben war, als sich das Lokal nach und nach mit AfD-Ver­tre­tern und Par­tei-Sym­pa­thi­san­ten füll­te, frag­te sich ver­mut­lich nicht nur Eigen­tü­mer Lothar Rink. Die jun­gen AfD­ler hin­ge­gen spar­ten die­sen Aspekt in ihren Insta­gram-Clips natur­ge­mäß aus.

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„Ich bin ent­setzt“: Eigen­tü­mer fühlt sich nach AfD-Auf­lauf von Wir­tin hin­ter­gan­gen (Neue Osna­brü­cker Zei­tung vom 8. Sep­tem­ber 2025)

Zwi­schen­zeit­lich hat­te Kahr am Sams­tag mit jun­gen, nie­der­säch­si­schen AfD-Influen­ce­rin­nen auf der Stra­ßen­mit­te posiert. Dazu sei es spon­tan gekom­men. Sie habe die Frau­en nicht gekannt und sie nicht nach ihrer Par­tei­zu­ge­hö­rig­keit befragt, erklärt die Wir­tin.

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  • DGB seziert die AfD (Müns­ter­län­di­sche Volks­zei­tung vom 6. Sep­tem­ber 2025)

    Der DGB-Kreis­ver­band Stein­furt hat­te zu einer „kri­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung mit der gesi­chert rechts­extre­men AfD“ ein­ge­la­den. Der Ver­samm­lungs­raum in der Stadt­hal­le Rhei­ne war gut gefüllt. Andre­as Kem­per, frei­be­ruf­li­cher Sozio­lo­ge und Jour­na­list, berich­te­te auf einer DGB-Ver­an­stal­tung über Zie­le und Unter­stüt­zer­grup­pen der AfD.

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  • Vie­le Todes­fäl­le und eine auf­ge­reg­te AfD

    Min­des­tens 17 Kan­di­da­ten für die Kom­mu­nal­wahl in Nord­rhein-West­fa­len sind in den ver­gan­ge­nen Wochen gestor­ben. Sie­ben davon waren in der AfD. Ali­ce Wei­del befeu­ert damit wil­de Gerüch­te.

    (…) Kei­ne der Ermitt­lungs­be­hör­den hat zudem ernst zu neh­men­de Hin­wei­se erhal­ten, es kön­ne etwa Gift im Spiel sein. Auf­ge­bracht hat­te die­se Ver­mu­tung Ste­fan Hom­burg, des­sen Post auf X Ali­ce Wei­del wei­ter­ge­lei­tet hat­te. Der pen­sio­nier­te Pro­fes­sor für Öffent­li­che Finan­zen aus Han­no­ver hat­te geschrie­ben, er wol­le nicht spe­ku­lie­ren. Zugleich schrieb er: “Es gibt Spe­ku­la­tio­nen über Ver­gif­tun­gen, aber nichts Offi­zi­el­les.” Ein Poli­zei­spre­cher nann­te das “völ­lig gaga”.

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  • Ein abge­dun­kel­tes Ver­eins­heim, ein Bier­gar­ten und eine Wie­se mit blau­em Pavil­lon (Osna­brü­cker Rund­schau vom 28. August 2025)

    Wer am ver­gan­ge­nen Sonn­tag den Bier­gar­ten des grie­chi­schen Restau­rants „bei Maki“ besuch­te oder einen Spa­zier­gang im Klein­gar­ten­ver­ein „Natru­per­tor e.V.“ mach­te, bemerk­te recht schnell eine Grup­pe von zir­ka 35 Men­schen, ver­teilt auf Bier­gar­ten und Rasen­flä­che hin­ter Ver­eins­heim und Gas­tro. Irgend­wo zwi­schen lachs­far­be­nen Polo­shirt und schim­mernd blau­en Anzug mit blin­ken­dem Par­tei­ab­zei­chen am Revers tum­mel­ten sich papp­tell­ertra­gend und mit Pils­bier bewaff­net das Who-is–who der Par­tei, die als rechts­ra­di­ka­les Ver­dachts­ob­jekt durch den hie­si­gen Ver­fas­sungs­schutz beob­ach­tet wird.

  • Wirt und Klein­gar­ten­ver­ein: kla­re Distanz zur AfD-Akti­on! (Osna­brü­cker Rund­schau vom 1. Sep­tem­ber 2025)
  • Osna­brü­cker Knei­pe Treff­punkt für rech­te Par­tei? Fami­lie Rink will kei­ne AfD im Park­haus (Osna­brü­cker Rund­schau vom 2. Sep­tem­ber 2025)

    „Ich hat­te eigent­lich nicht vor, in mei­nem Alter noch in die Öffent­lich­keit zu tre­ten“, sagt Lothar Rink. (…) „Und uns allen ist wich­tig, eines ganz klar­zu­ma­chen: Wir distan­zie­ren uns von der AfD und von poli­ti­schem Extre­mis­mus jeg­li­cher Art.“

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